Elisabeth Moning Finanzberatung 

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In Turbulenzen gilt es, aktiv und wachsam zu steuern

Das Anlageumfeld ist dynamisch, ja turbulent geworden. Fixpunkte für eine längerfristige kontinuierliche Navigation fehlen. Selbst Kausalitäten, die Jahrzehntelang als gesichert betrachtet worden sind, gilt es heute zu hinterfragen. Orientieren sich Börsenkurse an der erwarteten zukünftigen Wirtschaftsentwicklung oder sind sie eher durch momentane Stimmungen (social moods) beeinflusst? Dass die Entwicklung der Aktienkurse gar die treibende Kraft hinter Konjunkturzyklen sei, ist ein Modell, das in letzter Zeit unter Ökonomen einige Befürworter findet. Ein neuer Aspekt sind auch tiefe und sehr wahrscheinlich weiterhin tief bleibende Zinsen.

In den letzten Jahrzehnten vor 2007 konnten langfristige statische Anlagestrategien dank fast kontinuierlich steigender Aktienkurse durchaus Erfolge zeitigen. Weltweit massiv fallende Zinsen haben die Bewertungen der Aktien zusätzlich in die Höhe getrieben. Heute stelle ich als langjährige Beobachterin der Finanzmärkte Märkte jedoch fest, dass die Volatilitäten zugenommen haben und dass Kausalitäten und Korrelationen mehr denn je dem Wandel unterworfen sind. Danach richte ich meine Anlage- und Absicherungsstrategie aus. 

Die Anlagen müssen heute unter ständiger Beobachtung und Bewertung des Anlageumfelds aktiv bewirtschaftet werden. Nur so lassen sich die oft unvermittelt auftauchenden Risiken unter Kontrolle halten. Dabei strebe ich eine breite Diversifikation in Anlageobjekte mit voneinander möglichst unabhängigen Risiko- und Performance-Faktoren an. Dazu gehört auch, eine einseitige Konzentration auf Aktien zu vermeiden.