|
|
Auszug
aus dem aktuellen Bericht
Das
Geschehen auf den Finanzmärkten
– Ausblick, Überlegungen und Folgerungen
Börsen weiterhin im Strudel verzweifelter Rettungsaktionen gegen Schuldenkrise und Wirtschaftsschwäche
Nicht nur die Hektik der Kapitäne im schuldengeplagten Europa, sondern
auch die Massnahmen des Fed gegen die – im Wahljahr! – nicht richtig
wieder in Gang kommende Wirtschaft in den USA beeinflussen die
europäischen und US-amerikanischen Börsen in einem für „klassische“
Anleger unerträglichen Ausmass. Ausser unkalkulierbaren Trendbrüchen
und enormen sporadischen kurzzeitigen Ausschlägen macht sich ein
weiteres Phänomen dominant bemerkbar. Die enorme Flutung der
Finanzsysteme beidseitig des Atlantiks mit praktisch zinsloser
Liquidität ist zur Treibfeder von markanten Kursrallyes an den Börsen
geworden. Die Entwicklungen an den Börsen haben sich momentan
weitgehend abgekoppelt von den eher zur Vorsicht mahnenden
Entwicklungen in der Realwirtschaft. Die geringen Handelsumsätze an den
Börsen lassen erkennen, dass sich praktisch nur noch ein ausgewähltes
Segment risikofreudiger Trader an diesen Rallyes beteiligt.
„Klassische“ Anleger scheinen auf der Seitenlinie abzuwarten. Diese
„verwegenen“ Trader scheinen die aktuellen politischen und
wirtschaftlichen Risiken vollkommen auszublenden. Aber wie lange sich
die Börsen auch bei drohenden dramatischen Entwicklungen der
Schuldenkrise als „glückliche Inseln“ werden halten können, ist nicht
voraussehbar. Für mutige Anleger, die mit einem begrenzten Teil ihres
Kapitals an den momentanen Kasino-Börsen ihr Glück versuchen möchten,
gebe ich im Fazit dieses Berichts einige Hinweise.
Steht der Showdown in der Euro-Schuldenkrise kurz bevor?
Bis jetzt ist es den politischen Akteuren rund um die
Euro-Schuldenkrise recht gut gelungen mit einer hohen Kadenz von
Krisen-Gipfeltreffen, die in den Märkten immer wieder Hoffnungen
weckten und durch beschönigende Communiqués die Büchse lange Zeit auf
der Strasse vor sich hin zu kicken. Auch die Bombe der
Massen-Herabstufung der Kreditwürdigkeit einer Vielzahl von
Eurozonen-Ländern durch Standard & Poors konnte nach meiner
Beurteilung überraschend gut entschärft werden. Nun habe ich aber
den Eindruck, …
(Welchen, erfahren Sie mit einem Abonnement dieses Finanzmarktberichtes)
8800 Thalwil, Februar 2012
|
|